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15. Oktober 2018, gepostet in Badminton, InformativesBadminton Taktik Blog 1

Teil 1: Grundbegriffe und Badminton Schlagtechniken

Während eines Matches erfolgt ein ständiger Wechsel aus Angriff und Defensive. Ein taktisch anspruchsvolles Spiel ist wie eine Partie Schach. Allerdings bleiben den Beteiligten oft nur Millisekunden, um auf die Züge des Gegners zu reagieren. Dazu kommt die enorme körperliche Belastung. Aus diesem Grund ist es notwendig, als guter Spieler, bevorzugte Gegenzüge aus dem FF zu kennen. In diesem Beitrag erklären wir wichtige Begrifflichkeiten und geben eine Übersicht über die verschiedenen Badminton Schlagtechniken. 

Der komplette Blog besteht aus mehreren Teilen und wird euch eine Einleitung in die grundlegenden Taktiken im Badminton geben.

 Badminton vs Federball

Das heutige Badminton ist eine Wettkampfsportart und nicht mit dem allseits bekanntem Federball zu vergleichen. Leider wird dieser Vergleich noch zu oft gezogen, das führt gern dazu, dass man bei der Frage: “Willst du mit Badminton spielen kommen?” oft etwas belächelt wird. Fast jeder von uns hat als Kind einmal Federball im eigenen Garten gespielt und genau da liegt schon der Unterschied -gespielt-.

Beim Federball gibt es kein festes Regelwerk. Es wird versucht eine möglichst hohe Anzahl an Ballwechseln zu erreichen. Badminton ist das genaue Gegenteil. Mit gezielten Schlägen wird die Gegenseite aus dem Gleichgewicht gebracht, bis der Ball auf dem Boden aufschlägt.

Allgemein bezeichnet man Badminton als Rückschlagspiel. Es können entweder zwei Spieler(Einzel) oder vier Spieler(Doppel) gegeneinander antreten. Die Wettkämpfe werden in Sätzen ausgetragen. In jedem Satz wird dabei bis zu 21 Punkten gespielt.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Spielregeln könnt ihr in unserem Badminton-Regeln Beitrag nachlesen.

Folgende Paarungen können im Wettkampfbereich gegeneinander antreten:

– Damen Doppel – Damen Einzel
– Herren Doppel – Herren Einzel
– Gemischtes Doppel  

 Begriffsverzeichnis

Spielfeld

  • Alley – Spielfelderweiterung um 1,5 Feet auf beiden Seiten im Doppel-Spiel;
  • Back Alley – Zone zwischen der hinteren Grenzlinie und der long Service Line im Doppel;
  • Backcourt – hinteres Drittel des Spielfelds, in der Zone der hinteren Grenzlinie;
  • Baseline – “Grundlinie” zum Netz parallel verlaufende hintere Grenzlinie an den beiden Enden des Spielfelds;
  • Court – “Spielfeld” –  begrenzt durch äußere Grenzlinien;
  • Forecourt – vorderes Drittel des Spielfelds zwischen Netz und der Short Service Line;
  • Long Service Line – im Einzel die Back Boundary Line;
    im Doppel 2,5 Fuß innerhalb der Grenzlinie liegende Line;
    beim Aufschlag darf der Federball nicht hinter dieser Linie aufkommen;
  • Short Service Line – 6,5 Fuß vom Netz entfernte Linie, die der Federball beim Aufschlag überschreiten muss, um gültig zu sein;
  • Midcourt – mittleres Drittel des Spielfelds, auf halbem Weg zwischen Netz und Basline;
  • Service Court – Zone, in der der Aufschlag ausgeführt wird;

 

Spielgeschehen

  • Fault  – Missachtung der Spielregeln entweder beim Aufschlagen, Annehmen oder während des Spiels;
  • Let – erlaubter Spielabbruch mit Möglichkeit zur Spielwiederholung;
  • Match – eine Partie Badminton; 
  • Satz – einzelnes Spiel innerhalb einer Partie; 
  • Rally – Ballwechsel während der Federball im Spiel ist;

 

Spieler

  • Center or Base Position – “Zentralposition” Ort in der Mitte des Spielfelds, zu welchem ein Einzelspieler nach Angriffen zurückkehrt;
  • Racquet (Racket) – vom Spieler verwendetes Gerät, um beim Badminton den Federball zu spielen;
  • Shuttlecock (Shuttle) – Federball – offizieller Name des zu schlagenden Objekts;
  • Wood-Shot – Ergebnis beim Treffen des Federballs mit dem Rahmen des Schlägers;

 

Aufschlag

  • Balk (Feint) – irreführende Bewegung, die den Gegner vor oder während des Service verwirrt;
  • Flick – schnelle Handgelenks- und Vorderarmrotation zur Beschleunigung eines eigentlich weichen Shots zur gegnerischen Verwunderung; bevorzugt beim Serve oder am Netz angewandt;
  • Serve (Service) – Aufschlag, der den Federball am Beginn eines Ballwechsels ins Spiel bringt;

 

Ballwechsel

  • Longline – Ball der parallel zur Seitenlinie gespielt wird
  • Crossline – Ball der diagonal zur Seitenlinie gespielt wird

 Die richtige Ballannahme

Möchtest du dich mit dem Sport Badminton näher beschäftigen, dann kommst du um ein Studium der verschiedenen Schlagtechniken nicht herum. Im Gegenteil, wenn du dir einmal bewusst gemacht hast, was es für Schlagmethoden gibt, hast du ein gutes Repertoire an Werkzeugen um deinen Gegnern so richtig ihr Leben schwer zu machen.

Bevor wir einen Ball zum Gegner zurück spielen, müssen wir ihn allerdings erstmal annehmen! Dazu haben wir verschiedene Möglichkeiten. Im Folgenden zeigen wir dir die wichtigsten Arten, wie wir Schläge parieren und erarbeiten uns die verschieden Vor-und Nachteile.

 Vor-oder Rückhand, gibt es da noch mehr?

Untersuchen wir als erstes, welche Möglichkeiten wir haben, wie wir einen Federball annehmen können.  Analog zum Tennis, können wir den Ball mit der Vorhand (orange) oder der Rückhand (braun) spielen. Das lässt sich aber noch weiter kategorisieren. 

Je nach dem auf welcher Höhe (in Bezug auf den eigenen Körper) man den Federball annimmt, unterscheidet man in: 

Überhandschläge (ÜH), Überkopfschläge (ÜK), Seitenschläge (SH) und Unterhandschläge (UH).

Badminton Schlagtechniken

Überhand und Seitenschläge werden dann ausgeführt, wenn der Federball nicht über dem Kopf geschlagen werden kann. Wie der Name schon vermuten lässt, wird der Ball seitlich bzw. oberhalb der Hand geschlagen. Flache und schnelle Bälle direkt über das Netz sind das Ziel eines solchen Schlages. Durch die abgeflachte Flugbahn kommt die Gegenseite nicht in eine Angriffsposition, sie wird in die Defensive gezwungen. Im besten Fall muss der Gegenspieler den Federball nach oben “heben”. Dadurch kommt bzw. bleibt man selbst in der Offensive.

Überkopfschläge gehören zu den wichtigsten Schlagarten im Badminton. Wie der Name schon sagt wird der Federball oberhalb des Kopfes angenommen. Sowohl Angriffs-wie auch Verteidigungsschläge können so ausgeführt werden. Der Smash oder der Drop werden als offensive Schlagarten Überkopf ausgeführt. Auch der Clear in der Defensive ist eine Überkopfvariante.

Überhand, Unterhand und Schläge die mit der Rückhand gespielt werden, haben meist einen niedrigen Balltrefferpunkt und schränken damit die eigenen Schlagmöglichkeiten ein. Mit jedem eigenem Spielzug, sollte man daher immer versuchen die Gegenseite zu zwingen, einen möglichst hohen Ball zurück zu schlagen. 

Viele Spieler haben Probleme Bälle mit der Rückhand zu spielen. Im weiteren Studium der Technik werden wir feststellen, dass es Lauftechniken gibt, die ein Spielen der Rückhand vermeiden. Die Rückhand wird umlaufen und der Ball wird “links vom Kopf” gespielt!

 Die Welt der Badminton Schlagtechniken

Nach dem wir nun geklärt haben, welche Möglichkeiten es für uns gibt einen Schlag entgegen zu nehmen, klären wir nun, welche Techniken uns für das Rückspiel zu Verfügung stehen und wann wir diese einsetzen. Allerdings geht es hier weniger um die richtige Ausführung. Damit beschäftigen wir uns erst dann, wenn wir wissen, welchen Nutzen wir aus den einzelnen Schlagtechniken ziehen um uns einen taktischen Vorteil zu erspielen.

Als Grundsatz gilt: Wir dürfen uns nicht scheuen, so oft wie möglich so zum Federball zu laufen, so dass der eigene Balltreffpunkt über unserem Kopf liegt!

Beinarbeit und Kondition sind dafür eine wichtige Voraussetzung und gehören damit zum Training eines jeden Badmintonspielers.

Badminton Schlagtechniken - gesamt

 Longline und Crossline

Als Erstes klären wir zwei Begriffe, die man oft im Zusammenhang mit den einzelnen Schlagtechniken liest. Bälle die Diagonal zur Seitenlinie gespielt werden nennt man Cossline. Cossline-Bälle haben einen längeren Flugweg und damit eine erhöhte Flugdauer. Spielt man Cossline, zwingt man den Gegenspieler dazu sich zu bewegen.

Natürlich können wir einen Schlag auch parallel zur Seitenlinie ausführen. Diese Bälle werden im Badminton als Longline bezeichnet. Longline gespielte Bälle haben einen kürzeren Flugweg und damit eine reduzierte Flugdauer. Unser Gegenspieler hat weniger Zeit zu reagieren, muss aber ggf. auch nicht so weit zum Ball laufen. 

Wann wir Cross- oder Longline spielen hängt ganz von der Spielsituation ab. Entscheidend ist immer die eigene Position in Relation zum Gegenspieler. Prinzipiell können wir jede der folgenden Schlagtechniken entweder parallel oder diagonal zur Seitenlinie spielen.

Vor-und Rückhand Aufschlag

Badminton Schlagtechniken - Aufschlag

Der Aufschlag dient als Eröffnung für jeden neuen Ballwechsel. Er erfolgt immer Crossline. Als Aufschläger haben wir die Möglichkeit den Ball entweder hoch und weit oder als kurzen meist mit der Rückhand gespielten Aufschlag auszuführen. 

Der Ball sowie der gesamte Schlägerkopf müssen sich während des Aufschlages unterhalb der Taille befinden. In den Spielregeln findest du genaueres zur Ausführung.

Der Federball muss immer hinter der short service Line, im services Court, der Gegenseite landen. Das klingt mega kompliziert, ist es aber eigentlich nicht. Wir spielen immer diagonal zur Gegenseite und achten darauf, dass der Ball im richtigem Aufschlagfeld landet.

Kurzer Rückhand Aufschlag

Der kurz gespielte Rückhand-Aufschlag ist aus taktischer Sicht dem Hohen-Aufschlag zu bevorzugen, denn die meisten Angriffsschläge setzen hohe Bälle voraus. Wir setzen den Gegner vom ersten Schlag an unter Druck und verhindern, dass er direkt in eine Angriffsposition kommt. Variieren kann man den Schlag durch Druck-und Richtungsanpassungen.

Natürlich können wir auch mit der Vorhand kurze Bälle spielen. Die Rückhand gibt uns aber einerseits mehr Gefühl für Winkel und Richtung beim Schlag. Außerdem können wir so mehr Druck auf den Federball ausüben und ihn so schneller spielen.

Tipp: gerade im Doppel empfiehlt es sich oft auf den Raum zwischen beiden Gegnern zu spielen. Das führt bei ungeübten Doppelpartnern oft zu Verwirrung. Dieser Tipp funktioniert allerdings häufiger bei Gelegenheitsspielern, als bei Wettkampfsportlern.

Langer, “hoher” Vorhand-Aufschlag

Der hohe Aufschlag dient zur Variation des eigenen Spieles. Er zwingt den Gegner kurz nach oben zu schauen, sodass dieser den Aufschläger nicht mehr beobachten kann. Allerdings hat dein Gegenüber mehr Zeit sich auf das Rückspiel vorzubereiten. Außerdem lässt der hohe Ball mehr Raum für einen offensiven Gegenschlag. Der hohe Aufschlag sollte nur als gelegentliche Variation genutzt werden, um dein Gegenüber aus seiner gewohnten Spielweise heraus zu bringen.

Es ist wichtig den Gegner dabei zu Überspielen und ihn in sein Hinterfeld zu zwingen. Zu kurz gespielte Aufschläge bieten eine ideale Angriffsposition und Raum für alle Überkopftechniken. In Teil 2 unseres Blogs beschäftigen wir uns mit dem Thema “Aufschlag” noch einmal ausführlich.

 Der Clear

Badminton Schlagtechniken - Clear

Als Clear wird ein Schlag bezeichnet, der von unserem Hinterfeld in das hintere Feld des Gegners gespielt wird. 

Der Clear ist einer der Schläge, die wir am häufigsten benutzen. Im zweiten Teil des Blogs führen wir den Begriff der Zentralposition und in diesem Zusammenhang, die Wichtigkeit der eigenen Stabilität und Balance ein.

Was hat das jetzt mit dem Clear zu tun?
Ganz einfach, der Clear dient uns als Befreiungsschlag. Immer wenn wir in Bedrängnis geraten und dem Spieltempo des Gegners nicht mehr folgen können, spielen wir einen Clear! Unser Ziel ist es also, einen möglichst hohen und weiten Schlag auszuführen, der uns viel Zeit bringt, uns neu zu positionieren. Der Clear rettet uns aus der Defensive und drängt den Gegenspieler in sein Hinterfeld.

Dabei unterscheidet man in einen Verteidigungs- und in einen Angriffsclear. Während der Defensive Clear sehr hoch ausgeführt wird, um sich Zeit zu verschaffen, wird der Angriffsclear etwas flacher und schneller gespielt. Beim Angriffsclear ist das Ziel, den Gegenspieler, Überkopf in sein Hinterfeld zu drängen. Denn ein Angriff aus dem Hinterfeld, ist auch bei hohen Ballannahmen schwieriger zu spielen, wie aus der Feldmitte.

 Der Lob/ Swip

Badminton Schlagtechniken - Lob

Der Lob funktioniert in der Theorie ähnlich wie der Clear! Man überspielt seinen Gegner und drängt ihn in sein Hinterfeld.

Allerdings erfolgt die Ausführung nicht wie beim Clear aus dem eigenem Hinterfeld, sondern aus dem Bereich vor dem Netz!

Die Ausführung eines Lobs empfiehlt sich immer dann, wenn wir gezwungen sind den Federball im Bereich vor dem Netz zu “heben”. So verschaffen wir uns Zeit und drängen den Gegner zusätzlich zurück, was die Wahrscheinlichkeit auf einen harten Rückschlag reduziert. Auf diese Art und Weise kontern wir zum Beispiel einen Netzdrop.

 Der Drop aus dem Hinterfeld

Badminton Schlagtechniken - Drop

Der Drop aus dem Hinterfeld ist ein Schlag, den wir kurz vor das Netz des Gegners platzieren, der Federball fliegt also aus unserem Hinterfeld in das Vorderfeld des Gegners.
Gleich vorab, weit gespielte Dropschläge sind für uns immer ein Risiko! Denn beherrschen wir die Ausführung nicht richtig und der Ball kommt z.B. zu hoch, gibt das unserem Gegner die Möglichkeit zum Totschlagen.

Klären wir zuerst die Frage, wann wir den Drop aus dem Hinterfeld einsetzen können. Ein gut ausgeführter Drop fliegt nur knapp über das Netz und landet möglichst direkt vor diesem. Man zwingt den Gegner dabei in sein Vorderfeld und er muss den Ball von unten “heben”. Damit schränken wir seine Schlagmöglichkeiten für den nächsten Zug stark ein. Außerdem üben wir Druck auf ihn aus, denn er muss schnell nach vorn an sein Netz. Dabei wird praktischer Weise der Raum hinter Ihm, für unseren nächsten Spielzug frei.

Eine Weisheit beim Badminton besagt:

“Spiele gewinnt man nicht von links nach rechts, sondern von vorn nach hinten.”

Das liegt daran, dass wir uns Rückwärts nur langsamer Bewegen können. So ein Schlag birgt aber auch immer Risiken, die wir uns vor der Ausführung bewusst machen müssen:

  • Kontert der Gegner mit einem Netzdrop und wir befinden uns noch zu weit in unserem eigenen Hinterfeld, können wir den Ball ggf. nicht mehr erreichen;
  • Machen wir ein Fehler bei der Ausführung und spielen den Federball zu hoch, befindet sich unser Gegner in einer idealen Angriffsposition;

Müssen wir einen Netzdrop parieren, kontern wir ihn abhängig von der Position des Gegners:

  • Ist der Gegenspieler sehr weit im eigenen Hinterfeld, spielen wir einen Netzdrop
  • steht der Gegner vorn am Netz, können wir ihn mit einem Lob/ Swip überspielen

 Der Netzdrop

Badminton Schlagtechniken - Netzdrop

Der Netzdrop wird vom eigenen Vorderfeld in das Vorderfeld des Gegners gespielt. Bei der Ausführung ist darauf zu achten, die Flugzeit des Balles möglichst zu minimieren.

Das Bedeutet, wir spielen den Netzdrop direkt über die Netzkante! Ein zu Hoch gespielter Ball, gibt unserem Gegner die Möglichkeit des Totschlagens.

Der Netzdrop bietet sich als Konter für einen Lang gespielten Drop des Gegners an. Immer wenn sich der Gegner im eigenen Hinterfeld befindet, können wir ihn mit diesem Schlag stark unter Druck setzen. Wir zwingen ihn ans Netz und öffnen sein Hinterfeld für den nächsten Spielzug.

 Der Drive

Badminton Schlagtechniken - Drive

Als Drive bezeichnet man einen schnellen Ball, der flach und direkt über die Netzkante fliegt. Dabei wird der Ball ins gegnerische Mittel- bis Hinterfeld gespielt.

Einen Drive benutzten wir dann, wenn der Federball zu tief für einen Angriffsschlag und zu hoch zu “heben” kommt.

 Der Smash

Badminton Schlagtechniken - Smash

Kommen wir als letztes zum Smash! Der Smash ist unser mächtigster Angriffsschlag. Das gilt aber nur wenn wir ihn auch richtig beherrschen. Wir nutzen den Smash immer dann, wenn wir in unserem Mittel-bis Hinterfeld einen hohen Balltrefferpunkt bekommen, dann spielen wir einen schnellen und gezielten Ball in Richtung Boden.

Dabei peilen wir entweder genau unseren Gegenspieler an und zielen auf seinen Körper, oder wir versuchen den Schlag in einer Ecke zu platzieren, die unser Gegner nicht mehr erreichen kann. 

Wenden wir einen Smash an, so sollte das vorrangige Ziel immer der schnelle Punktgewinn sein. Unser Gegner wird in jedem Fall unter Druck gesetzt. Gerade Anfänger lassen sich schon von dem Geräusch des Aufschlages auf den Ball einschüchtern. Viele versuchen gar nicht erst den Ball zu erreichen.

Durch die hohe Ballgeschwindigkeit und ein Reagieren für die Gegenseite sehr schwierig und ein schwacher Rückschlag ist eigentlich schon fast vorprogrammiert.

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verfasst von BT_Martin